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Wie macht man eine Rollwende im Kraul?

© Felix Gmünder

Rollwende im Kraulschwimmen

So lernst du die Rollwende am schnellsten

  • Mit dem Lernen nicht an der Wand sondern im freien Wasser beginnen, bis man die Drehung beherrscht -> Lerne die Rollwende
  • Zuerst die Drehung um die Querachse vom Bauch auf den Rücken üben.
  • Lerne ein wenig Luft aus der Nase zu blasen, um sas Eindringen von Wasser zu vermeiden.
  • Zum Einleiten der Drehung und zum Drehen selber keine Ruderbewegungen mit den Armen (= häufigster Fehler). Die Drehung wird allein durch den Schwimmimpuls, das senken des Kopfes (Kinn zur Brust) und einen leichten Delfinbeinschlag eingeleitet.
  • Drehe auf möglichst kleinem Raum: In der Drehung gehen die Nase zu den Knien und die Fersen zum Hintern; Die Beine werden nicht durchgestreckt in der Drehung.
  • Nicht auf dem Bauch Abstossen sondern auf dem Rücken.
  • Vor dem letzten Zug vor dem Einleiten der Wende nicht mehr Atmen - kein Blick nach vorne, sonst verliert man die Gleitlage.
  • Nach dem Abstossen mindestens einen Armzug nicht Atmen, zum Behalten der Gleitlage.
  • übung macht den Meister, darum die Wende immer probieren, auch unter schwierigen Bedingungen im Training.
Bild 1
  • Distanz zur Wand einschätzen über den "T-Balken" am Boden. Nie nach vorne schauen oder schielen (Wasserwiderstand!).
  • Beim letzten Armzug vor Einleiten der Drehbewegung beide Arme an der Körperseite liegen lassen - die Arme schauen bereits in die neue Schwimmrichtung nach dem Wenden. (Mindestens eine der) Handflächen gegen den Boden drehen (Daumen auswärts): Die Arme und Handflächen dienen als "Haltepunkt" und um die Drehung zu steuern.
  • Die Drehbewegung wird eingeleitet durch Einrollen, beginnend mit Senken des Kopfes. Gleichzeitig mit leichter Delfinbeinschlagbewegung Beine anziehen. Die Arme bewegen sich von nun an praktisch nicht mehr während der Drehung.
Bild 2
  • Die Drehung erfolgt in gehockter Körperstellung.
  • Beine und Füsse gehen gerade über den Kopf zur Wand.
  • Arme und Hände dienen als Hebel und zum Balancieren.
Bild 3
  • Beine zusammen halten - die Füsse treffen gleichzeitig auf die Wand.
  • Wichtig ist es, die richtige Stelle zu treffen, nicht zu hoch oder zu tief, nicht zu weit rechts oder links.
Bild 4
  • Das Abstossen erfolgt in Rückenlage.
  • Bevor abgestossen wird, muss der Oberkörper und die Arme in perfekter stromlinienförmiger Haltung sein. Der Wasserwiderstand macht sich ja vor allem bei hohen Geschwindigkeiten bemerkbar!
Bild 5
  • Nach dem Abstossen in die Bauchlage drehen. Stromlinienförmig bleiben.
  • Mit Beinschlag erst beginnen, wenn Schwimmgeschwindigkeit erreicht ist (so lange Gleiten als man schneller ist als Schwimmen). Das richtige Timing braucht viel übung.
Bild 6
  • Kurz bevor die Oberfläche erreicht wird, mit dem Armzug einsetzen.
  • Das Timing des Auftauchens ist sehr wichtig, weil zu frühes Auftauchen stark bremst (und zu spätes ebenfalls).
  • Stromlinienfömig bleiben, darum beim ersten Zug nicht atmen - Balance halten!